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Entstehung
des Erziehungszentrums "Immanuel Kant"
Die Gründungsakte des ursprünglich nur als Schule konzipierten Erziehungszentrum trägt das Datum vom April 1983. Dass sie überhaupt zustande kam, ist dem Engagement einiger Puquianer zu verdanken, denen die Förderung behinderter, z.T. vor sich hinvegetierender Kinder ein ernstes Anliegen war. Allerdings war dies – wie es oft in Peru auch heute noch vorkommt – mehr eine Absichtserklärung als ein reales Projekt, da jegliche finanzielle Mittel fehlten. So bestand die „Schule“ für die ersten fünf Kinder aus zwei angemietete, halbverfallenen Räumen, was keine dauerhafte Lösung sein konnte. Zwei Jahre später wurde auf Drängen der zwei bis dahin angestellten Lehrer ein Bürgerkomitee gegründet mit der Aufgabe, ein eigenes Schulgebäude zu errichten. Ein Privathaus wurde angemietet, das aber mit engen und dunklen Räumen, ohne Licht und fließendes Wasser ebenfalls keine kindgerechte Unterbringung darstellte. Schließlich stellte die Stadtverwaltung ein Gelände am Stadtrand zur Verfügung und Ende 1987 konnte – mit mehr Hoffnung als Geld - der Grundstein für ein neues Schulgebäude gelegt werden.
Herstellung der Lehmziegel
Zu diesem Zeitpunkt setzte dann durch Vermittlung der Hiltruper Missionare sowie eines Geographieprofessors der Universität Münster die Hilfe des Immanuel-Kant-Gymnasiums ein, die zunächst maßgeblich von unserem damaligem Schulleiter, Herrn Winfried Borgmann, koordiniert wurde.
Auf der Baustelle der Schule
Das Erziehungszentrum für behinderte Kinder in Puquio trägt den Namen Immanuel Kant, um die Verbundenheit mit unserer Schule zum Ausdruck zu bringen, ohne deren Hilfe es nicht hätte erbaut werden können. Als einzige sonderpädagogische Einrichtung in dieser von Armut geprägten Andenregion trägt es den Charakter eines Pilotprojekts.
Schulraum
Vorratslager
Gymnastikraum
Schulgarten
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